Es geht um mehr Gerechtigkeit

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Ja, ich bin Bezirkspolitikerin, und ich beschäftige mich viel mit den Themen im Bezirk sowie den Sorgen und Anliegen der Neubauerinnen und Neubauer. Aber manchmal sind es die Bundesthemen, die mich bewegen. So ist es bei der neuen Sozialhilfe, der neuen Mindestsicherung der Fall. Ich bin froh, dass es diese Reform gibt. Sie war meines Erachtens überfällig, denn das System ist in all den Jahren in eine Schieflage geraten. 

Die neue Mindestsicherung steht für mehr Gerechtigkeit. In einem Solidarsystem müssen alle gerecht behandelt werden. Und mit alle meine ich jene, die in das System einzahlen und jene, die daraus Leistungen erhalten. Jemand, der lange in das System eingezahlt hat, erhält nun mehr als jener, der neu dazu kommt. Das ist gerecht. Mehr Hilfe für jene, die sich nicht selbst helfen können, ist damit gewährleistet. Alleinerziehende, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung werden künftig mehr Leistungen bekommen. Weniger Leistungen gibt es in Zukunft für Integrationsunwillige, und jene, die zwar arbeiten können, aber nicht wollen. Das ist gerecht. Genauso ein gerechtes System ist für den sozialen Frieden verantwortlich. Und genauso ein System lässt auch jene, die das System mit ihren Beiträgen finanzieren dies wieder gerne tun.

Petra Riess