Die wichtigste Wahl
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Ich hab jetzt schon einige Wahlkämpfe erlebt, mitgekämpf, mein Herzblut reingesteckt und vor allem auf der Straße direkt bei den Wienerinnen und Wienern die Stimmung eingefangen und sie versucht zu überzeugen, ÖVP zu wählen. Natürlich ist dieser Wahlkampf schon etwas Routine, aber es fühlt sich dennoch wie mein erster Wahlkampf an, denn so wichtig war es noch nie. Unser Bundeskanzler Sebastian Kurz hat 2017 mutig einen neuen Weg für Österreich eingeschlagen: mit einem klaren Kurs und Antworten für die großen Zukunftsfragen. Wir alle kennen die Geschichte, das Ibiza-Video und das aprubte Ende dieser erfolgreichen Regierung. Österreich hat mit Sebastian Kurz eine unglaubliche Chance. Die Chance, ganz vorn dabei zu sein, die Chance für unsere Kinder und Enkelkinder ein wunderbares und erfolgreiches Österreich zu gestalten. Ich bin stolz und glücklich im Team von Sebastian Kurz mit dabei zu sein, mitzukämpfen und mein Bestes für Österreich, Wien und Neubau zu geben.

 Zitat: Mit Antworten auf die großen Zukunftsfragen

Petra Riess
Wir haben Verantwortung!
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Die letzten Wochen waren turbulent. Zwischen Ibiza-Video, Misstrauensantrag, einem fulminanten Europa-Wahlsieg und einer neuen Übergangsregierung, ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Politik wurde zu dem bestimmenden Thema in unserem Land, in unserer Stadt, im Bezirk. Ich habe in den letzten Jahren insgesamt nicht so viel über Politik diskutiert wie in den letzten Wochen. Die Ibiza-Affäre und das, was sie ausgelöst hat, hat auch mich wieder zum Nachdenken und zum Hinterfragen gebracht, warum ich Politikerin geworden bin und was dies bedeutet? Sobald man ein Mandat annimmt, trägt man Verantwortung. Es ist sicherlich eine Ehre, weil man aktiv gestalten kann, Ideen einbringen kann, direkt mitbestimmen kann. Gleichzeitig bekommt man das Vertrauen der Wähler. Wir sind damit die Volksvertreter im jeweiligen Gremium – im Nationalrat, im Gemeinderat, im Europaparlament und im Bezirk. Man ist immer Politiker/in. Dessen muss man sich stets bewusst sein. Denn wir sind unseren Wähler gegenüber verpflichtet. 

Zitat: Unseren Wählern verpflichtet.

Petra Riess
Weil Werte von Wert sind!
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Die Wertediskussion wird zumeist immer sehr kontroversiell geführt. Man kann dies selten sachlich, unemotional und respektvoll diskutieren – was ich grundsätzlich sehr schade finde. Denn Werte haben einen hohen Wert für die Gesellschaft. Eine gemeinsame Wertebasis ist – und davon bin ich überzeugt – das Fundament unseres Zusammenlebens. Unsere Werte haben viele ganz unterschiedliche Ursprünge. Und ich schreibe jetzt nicht zufällig zu Ostern darüber, denn die christlichen Werte prägen mein Leben seit meiner Kindheit und dazu möchte ich auch stehen. Werte wandeln sich, passen sich an, verändern sich. Aber die Grundgedanken bleiben bestehen. Ostern ist ein guter Zeitpunkt, um die Werte wieder zu reflektieren, sich darauf zu besinnen, sie zu leben. Für mich heißt das ebenso mit Überzeugung mit meinen Freunden und meiner ganzen Familie das Osterfest zu feiern. Es ist Teil unserer Kultur. Ein schönes Fest, viele wundervolle Bräuche und einfach Tradition. Das ist gut so. 

 

Zitat: Werte sind das Fundament unseres Zusammenlebens

Petra Riess
Wir sind zu leise!
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Ich bin vermutlich keine Emanze und keine Feministin, aber ich bin in der ersten Reihe, wenn es um Frauenrechte und Gleichberechtigung geht. Ich bin dankbar, was die Generationen vor uns bereits hart erkämpft haben. Im Februar haben wir ein Jahrhundert Frauenwahlrecht gefeiert. Heute eine Selbstverständlichkeit, damals eine unglaubliche Errungenschaft. Für mich ist das ein Auftrag: Wir müssen das Erkämpfte auf allen Ebenen verteidigen und die nächsten Schritte setzen. Auch wenn wir rechtlich gleichgestellt sind, schaut das „gelebt“ manchmal ganz anders aus. Warum verdienen Frauen so oft weniger als Männer – im „gleichen“ Job? Warum gibt es noch so wenige Frauen in Führungsetagen? Ich denke, wir Frauen, und da nehme ich mich davon nicht aus, sind vielfach zu leise. Ich bin froh, dass es einen Weltfrauentag gibt, denn die mediale Aufmerksamkeit zu diesem Thema rüttelt uns wach, lässt uns nachdenken und hoffentlich handeln und lauter werden – und zwar nicht nur an einem Tag im Jahr, sondern an allen anderen 364 Tagen ebenso. 

 

Zitat: „Warum verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen?“

Petra Riess
„Des hamma immmer schon so g’macht“
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Wenn es kein Argument mehr gibt, dann wird der Satz „Des hamma immer schon so g’macht“ vom gelernten Wiener eingebracht. Auch wenn dies vielleicht Teil des Wiener Charmes sein mag, ist es in unserer neuen, schnelllebigen Welt überholt. Es hat für mich etwas von Fortschrittsverweigerung. Leider ist mir diese Fortschrittsverweigerung kürzlich wieder bei der Bezirksvertretungssitzung begegnet, als wir von Rot und Grün niedergestimmt wurden, die Busspuren für E-Fahrzeuge zu öffnen. Ich habe mich richtig über das Nein der Bezirks-Regenten geärgert, denn es ist doch keine parteipolitische Frage. Wie wir uns fortbewegen, von A nach B gelangen, ändert sich. Die Welt der Mobilität ist im Umbruch. Es gibt neue Ideen und Möglichkeiten. Als Politiker haben wir die Verantwortung die althergebrachten Konzepte zu überdenken und dem Neuen eine Chance zu geben. E-Mobilität ist ohne Frage ein wichtiger Bestandteil der neuen Welt der Mobilität. Ich dachte, da sind wir uns alle einig. Doch bei Rot/Grün scheint es nur ein Lippenbekenntnis zu sein. Schade irgendwie, oder?

Petra Riess
Es geht um mehr Gerechtigkeit
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Ja, ich bin Bezirkspolitikerin, und ich beschäftige mich viel mit den Themen im Bezirk sowie den Sorgen und Anliegen der Neubauerinnen und Neubauer. Aber manchmal sind es die Bundesthemen, die mich bewegen. So ist es bei der neuen Sozialhilfe, der neuen Mindestsicherung der Fall. Ich bin froh, dass es diese Reform gibt. Sie war meines Erachtens überfällig, denn das System ist in all den Jahren in eine Schieflage geraten. 

Die neue Mindestsicherung steht für mehr Gerechtigkeit. In einem Solidarsystem müssen alle gerecht behandelt werden. Und mit alle meine ich jene, die in das System einzahlen und jene, die daraus Leistungen erhalten. Jemand, der lange in das System eingezahlt hat, erhält nun mehr als jener, der neu dazu kommt. Das ist gerecht. Mehr Hilfe für jene, die sich nicht selbst helfen können, ist damit gewährleistet. Alleinerziehende, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung werden künftig mehr Leistungen bekommen. Weniger Leistungen gibt es in Zukunft für Integrationsunwillige, und jene, die zwar arbeiten können, aber nicht wollen. Das ist gerecht. Genauso ein gerechtes System ist für den sozialen Frieden verantwortlich. Und genauso ein System lässt auch jene, die das System mit ihren Beiträgen finanzieren dies wieder gerne tun.

Petra Riess
Weil Sport Spaß macht!
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Sport heißt nicht nur Wettkämpfe, Schulsport und Vereine. Sport ist Bewegung, Freude und Spaß. Sport und Bewegung soll wie selbstverständlich zum Leben dazu gehören und unsere Kinder müssen von frühester Kindheit an ganz spielerisch damit umgehen. So werden sie später gerne zum Laufschuh, Tennisschläger oder Snowboard greifen. Die Aufgabe der Politik besteht darin, nicht nur Spitzensport und das Vereinswesen zu fördern, sondern auch den Zugang zu Sport und den verschiedenen Sportarten so einfach wie möglich zu machen. Das fängt bei den Spielpätzen an: Wir brauchen Spielplätze mit großem Angebot, die einladend gestaltet sind. Es soll für jeden etwas dabei sein: für Kinder mit Behinderung bis zu den mutigsten Klettermaxen. Aber das gilt nicht nur für Spielplätze und die Kleinen, sondern auch für unsere vielen Parks in der Stadt. Fitness-Anlagen an öffentlichen Plätzen und Grünflächen nehmen die Hürde ins Fitnesscenter zu gehen. Zudem wünsche ich mir, dass die Sportstätten wie Schwimmbäder für jeden und jede leicht zugänglich sind. Oft ist das Reinschnuppern in Vereine und Anlagen nur schwer möglich. Das sind alles keine großen, finanziell aufwändigen Maßnahmen, aber sie können den Unterschied machen.

Petra Riess
Die Politikerin
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„Sie sind ja die Politikerin“ – so hat mich kürzlich eine reizende ältere Dame beim Einkaufen im Supermarkt in der Obstabteilung angesprochen. Während ich mit der Dame ein nettes Gespräch über den U-Bahn-Bau führte, hat sich schon die Frage in meinem Kopf festgesetzt: Bin ich die Politikerin? Was macht eine Politikerin aus? Ich tüftle nicht über Anträgen, schwinge keine großen Reden oder sitze nicht hinter meinem Schreibtisch und studiere die Argumente der anderen politischen Parteien. So eine Politikerin bin ich nicht. Ich geh raus, ich rede mit den Menschen, ich höre viel zu. Denn jeder von uns lebt in seinem kleinen Kosmos und mein Selbstverständnis als Politikerin ist es, den kleinen Kosmos möglichst vieler Menschen kennen zu lernen. Ich will ihre Bedürfnisse und Sorgen verstehen. Vielleicht kann ich helfen, vielleicht kann ich sie unterstützen, aber ich kann auf jeden Fall zuhören. Wenn das eine Politikerin ist, ja, dann bin ich Politikerin – in meinem Wien, in meinem 7. Denn dafür hab‘ ich – als Politikerin, als Mutter und als Bewohnerin ein Ziel:  einen lebendigen, lebenswerten und unverwechselbaren 7. Bezirk. Mit Geschäften, Cafes, einem eigenen Ökosystem. Der Siebte soll unser Zuhause der sein...nicht nur am Meldezettel, sondern im Herzen.


Petra Riess
Mehr als nur Noten!
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September. Schulanfang. Hier wird der Grundstein für die Bildung und Ausbildung unserer nächsten Generation gelegt. Dabei geht es nicht nur um den Lernstoff, den Unterricht und die Noten, sondern auch um die Vermittlung von Werten, Traditionen und unserer Kultur. Hier bei uns in Österreich, in Wien spielt Musik eine ganz außergewöhnliche Rolle. Wir haben wahrlich ein großes musikalisches Erbe, um das uns die ganze Welt beneidet. Aber leider wird heute der Musikunterricht oftmals vernachlässigt, musisch begabte Kinder zu wenig gefördert und die vielen positiven Aspekte des gemeinsamen Musizierens, Tanzens und Singens nicht genutzt. Daher setze ich mich für eine neue Musik-Volksschule in Neubau ein. Aufgrund der Bevölkerungszunahme benötigen wir dringend einen neuen Schulstandort im Siebten. Die Gesellschaft hat eine Verantwortung und eine Verpflichtung, Kinder und Jugendliche für Kunst und Musik zu begeistern. Sie sind Teil unserer Kultur. Musik stärkt dabei das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt. Zudem fördert Musik die Kreativität und hilft beim Lernen. Das Zuhören, die Ausdrucksfähigkeit und die soziale Kompetenz werden geschult. Denn in der Musik ist es wie in der Schule...es geht um mehr als nur Noten.

Petra Riess
Freiheit fürs Siebensternviertel
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Unser Siebter ist vom großen U-Bahnbau ganz besonders betroffen. Fast zehn Jahre lang wird das Siebensternviertel eine Großbaustelle sein. Keiner möchte, dass dieses Herzstück Neubaus in der Zeit verkommt, die Unternehmer und Geschäftsleute wegziehen und die Geschäfte leer stehen. Es ist ein besonderes, ein buntes und ein florierendes Viertel, das wir alle lieben, in dem wir gerne bummeln, shoppen und den Tag verbringen. Daher ist für mich eines klar: Wir müssen die Menschen dort unterstützen. Da heißt es kreativ sein, denn die Verbotskultur der Wiener Stadtregierung verhindert ja oftmals gute Ideen und innovative Ideen. Auch wenn es skurril klingt dies gerade in einer Bauphase zu fordern, aber ich möchte das Siebensternviertel zur Tourismuszone erklären! Warum? ...nicht, weil wir Baustellen-Touristen erwarten, sondern weil ich den Geschäftsleuten mehr Freiheit geben möchte, ihre Shops, Boutiquen und Läden dann aufsperren zu können, wenn sie es möchten, wenn auf der Baustelle Ruhe einkehrt. Und das ist eben nur als Tourismuszone möglich. Ich hoffe, dass die Kollegen aus den anderen Fraktionen den Bedarf erkennen und diese etwas unkonventionelle Maßnahme unterstützen, damit das Siebensternviertel während dem U-Bahnbau genauso attraktiv und beliebt bleibt wie heute.

Petra Riess