Vorsorge rettet wirklich Leben!
Der März ist Darmkrebsmonat. Ein Monat, der erinnert, aufklärt und Mut machen soll. Für viele ist es nur eine Kampagne. Für mich ist es etwas sehr Persönliches.
Vor zwei Jahren, am 7. März, ist mein Bruder Michael nach langer und schwerer Darmkrebserkrankung gestorben. Seitdem steht der März für meine Familie und mich nicht nur für den Beginn des Frühlings, sondern symbolisiert für uns auch eine Zeit der Erinnerung.
Im Juni 2022 feierte mein Bruder still und leise seinen 50. Geburtstag. Es ging ihm damals schon nicht gut. Er hatte Schmerzen, einen aufgeblähten Bauch und fühlte sich oft schwach. Seinen 52. Geburtstag hat er nicht mehr erlebt.
Die Diagnose Darmkrebs traf uns damals hart. Mein Bruder hat mit Mut und großer Stärke gekämpft. Trotz Operationen und Chemotherapien streute der Krebs weiter. Am Ende war seine Kraft aufgebraucht.
Ich durfte ihn als Schwester begleiten und unterstützen. Dafür bin ich dankbar. In dieser schweren Zeit hatte er einen großen Wunsch an uns: „Geht zur Vorsorge.“
Diesen Wunsch habe ich ernst genommen. Ich ging zur Darmspiegelung. Dabei wurden sieben Polypen entdeckt und entfernt. Der Arzt sagte mir, dass es gut war, rechtzeitig gekommen zu sein. Ich bin meinem Bruder unendlich dankbar. Er hat mir vielleicht das Leben gerettet.
Auch viele Freunde, Bekannte und Familienmitglieder sind nach seiner Erkrankung zur Vorsorge gegangen. Sein Weg war schwer, aber er hat Spuren hinterlassen.
Darmkrebsvorsorge ist eine der effektivsten Untersuchungen, die wir haben. Sie kann Leben retten. Bitte geht zur Untersuchung! Wartet nicht, hört auf euren Körper!
In liebevoller Erinnerung an meinen Bruder Michael.