Buntes Markttreiben am Neubau

Am Kirchenplatz herrscht reges Treiben! Auf etlichen Marktstände bieten Bauern ihre herrlich frischen Bio-Produkte an. Das Angebot ist vielfältig. So findet man neben diversen Apfelsorten auch Kisten mit Weintrauben aus dem Weinviertel, kleine Schütten mit getrockneten Kräutern und Holzbretter, auf denen diverse Wurst- und Käsesorten appetitlich angeboten werden. Der schöne Markt vor der Altlerchenfelder Kirche ist nur einer von vielen Märkten bei uns im Bezirk. Ich persönlich erledige dort fast immer einen Teil meines Wochenendeinkaufes und liebe es mit meiner Einkaufstasche durch die Gänge zu schlendern, dabei zu gustieren und mit den Menschen zu plaudern.

Was wie ein Auszug aus einem alten Kinderbuch klingt, ist der Alltag für mich am Neubau. Für dieses dörfliche Flair mitten im dichtbebauten Innenstadtbezirk bin ich sehr dankbar. Zu dem Flair trägt auch der Lerchenfelder Bauernmarkt vor der Lerchenfelder Kirche bei. Jeden Freitag werden dort bereits seit 25 Jahren saisonale Waren angeboten. Heuer haben wir mit dem Neubauer Markt in der Lindengasse /Ecke Neubaugasse einen weiteren Wochenmarkt dazu bekommen. Dieser findet jeden Mittwoch statt. Ich freue mich auch über den neuen Zuwachs des Projektes „MIT“, an dem ehemalige Langzeitarbeitslose an einem Stand ihre Gerichte verkaufen und somit die Chance zu einem Wiedereinstieg ins Berufsleben bekommen.
Ich bin begeistert von der aktuellen Vielfalt, wünsche mir jedoch weitere Märkte für Neubau.

Ein Wochenmarkt zeichnet sich nicht nur durch regionales Gemüse und die selbstproduzierten Produkte aus, die verpackungsfrei und in kleinen Mengen nachhaltigen Konsum ermöglichen, sondern auch durch das soziale Erleben. Viele Standler kennen ihre Stammkundinnen und Stammkunden schon lange und so bekommt man neben der besten Beratung eine kleine Plauerdei obendrauf.

Ich kann dir/Ihnen unsere Märkte am Neubau nur von Herzen empfehlen und freue mich, wenn wir uns dort vielleicht einmal begegnen.

Petra Riess
Citybus

Wann kommt unsere geliebter Citybusverbindung 2A auf die Mariahilfer Straße zurück?
Diese Frage wird mir immer wieder von Bürger*innen gestellt, wenn ich am Neubau unterwegs bin. 

Es war eine sehr beliebte Busstrecke, die im Zuge des Umbaus der Mariahilfer Straße eingestellt wurde. Diese wichtige Verbindung in die Wiener Innenstadt wurde speziell von unserer älteren Generation oft als Alternative zur U-Bahn genützt. Für viele Menschen ist der Weg zu den U-Bahn Stationen schlichtweg zu beschwerlich. Auch sagte mir eine sehr nette Dame: „Ich möchte gerne die Menschen, die Häuser und die Geschäfte in der Umgebung sehen. Das geht halt in der U-Bahn nicht. Vom Bus aus ist das aber sehr gut möglich, und so weiß ich auch immer was es im Grätzel Neues gibt“

Stadtrat Peter Hanke hat schon vor einem halben Jahr angekündigt, Pläne für die Realisierung der Citybusverbindung auf die Mariahilfer Straße erarbeiten zu lassen. Der Ausbau des Citybusnetzes wurde sogar im aktuellen Regierungsübereinkommen fixiert. Die Volkspartei hat sich fraktionsübergreifend in den Bezirken Mariahilf und Neubau für die rasche Umsetzung stark gemacht und unter anderem Unterschriften für die Realisierung gesammelt. 

Jetzt fragen wir uns: “Wann wird der Wunsch der Bevölkerung, die Citybusverbindung zwischen dem Ersten Bezirk und der Mariahilfer Straße endlich wieder realisiert?“ Laut Wiener Linien kann die Linie 13A diesen Teil der Citybusse abdecken. Wir sehen das nicht so, besonders jetzt wo auch noch die U2 für mehrere Jahre gesperrt ist.

Wir sind überzeugt davon, dass diese Busverbindung 2A notwendig ist, nicht zuletzt um auch die Innenstadt nach der Pandemie für die Wiener*innen wieder zu beleben.

Wir werden keine Ruhe geben, und kämpfen weiter für die Wiedereinführung des Citybus 2A.

Petra Riess
Barrierefreie Altglasentsorgung
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Haben bei uns im Bezirk Wien Neubau die Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen die Möglichkeit ihren Müll umweltgerecht zu entsorgen? Die Antwort ist NEIN! Mir ist erst jetzt das Problem bewusst geworden, da bei uns im Haus ein Mann einen Schlaganfall erlitt und seitdem im Rollstuhl sitzt. „Ich muss mich extrem strecken, damit ich hinaufreiche und selbst das reicht meist nicht“, sagt er. Wenn er sein Leergut wegbringen will, ist er stets auf Hilfe angewiesen. Meine Söhne helfen ihm gerne seine leeren Flaschen zu entsorgen, aber was machen all die anderen?

Unser gesamtes Stadtgebiet ist seit 1990 mit dem Sammelsystem ausgestattet, welches natürlich einen großen Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Aber es fehlen die Glascontainer für Menschen, die eben zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen sind und dennoch ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Deshalb sind barrierefreie Abfallcontainer so wichtig. Für den „Gender Mainstreaming-Bezirk“ Neubau hat das Thema Inklusion immer einen besonderen Stellenwert, weshalb es nun dringend an der Zeit ist, hier eine Lösung zu finden. Die ÖVP Neubau hat deswegen einen Antrag für mehr barrierefreie Einwurfsmöglichkeiten eingereicht. Die „online Glascontainer-Übersicht“ der Stadt Wien ist sehr praktisch. Per Mausklick findet man einfach den nächsten Glascontainer. Praktisch ja, aber eben leider nicht für jeden. Und wir hoffen, dass diese Übersicht bald um die Rubrik ‚Barrierefreie Glascontainer‘ erweitert wird.

Schöner Nebeneffekt wäre, dass es dadurch auch Kindern möglich wäre, das Altglas zu entsorgen. Und wenn ich unsere kleinen Mitmenschen oft dabei beobachten darf, wie sie begeistert ihren Eltern bei der Entsorgung zur Hand gehen, bin ich mir sicher, die fleißigen Kleinen würden sich bestimmt auch freuen.

Petra Riess
Hundezonen am Neubau
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Im unserem Bezirk Neubau leben ca. 600 Hunde, die ihren Besitzer*innen viel Freude und Spaß bereiten. Auch wenn diese Hunde wunderbar in der Stadt zurechtkommen, so bleiben doch ihre Grundbedürfnisse. Platz zum Spielen mit Artgenossen, Laufen und Schnüffeln. Dieses Schnüffeln ist für die Hunde wie ‚Zeitunglesen‘ und ist somit eine wichtige, geistige Anregung. Um all diese für das Verhalten und den Lernprozess wichtigen Dinge tun zu können, sind Hundezonen in einer Stadt unverzichtbar.

Bei uns am Neubau gibt es aktuell nur zwei Hundezonen, eine am Lerchenfelder Gürtel und die andere beim Weghuberpark. Hier ist ein großer Qualitätsunterschied zu verzeichnen. Die Hundezone Weghuberpark wurde vor Kurzem verschönert und verfügt jetzt über einen Trinkbrunnen, eine Rindergrabenfläche und einen Kletterstamm. Auch die Hundebesitzer profitieren von der Umgestaltung und können nun auf einer der neuen Sitzgelegenheiten im Schatten ihre Lieblinge beim Spielen beobachten.

Die Hundezonen haben noch einen weiteren Vorteil. Viele Menschen denken fälschlicher Weise, Hundeurin sei „Dünger für die Pflanzen“. Das Gegenteil ist der Fall denn zu viel Urin schädigt Pflanzen und kann auch bei Fassaden zu einem Problem werden. In unserer letzten ÖVP Neubau Sitzung haben wir diese Thematik ausgiebig diskutiert und einen Antrag bei der Bezirksvertretung gestellt. Wir setzen uns dafür ein, die Hundezonen in Neubau zu erweitern, zu verschönern und attraktiver zu gestalten. Hundezonen sind ein bedeutendes Angebot der Stadt, jedoch existieren viel zu wenige. Ich glaube, dass ein ausgiebigeres Angebot an Auslaufstellen für Vierbeiner und Bewohner*innen im Bezirk mehr Lebensqualitäten im Grätzl schafft. Ziel ist es, den knappen öffentlichen Raum bestmöglich für alle zu nutzen damit das Zusammenleben gut funktioniert. Wir wollen uns in Zukunft weiter mit dem Thema Stadthund beschäftigen und uns mit Expert*innen, Hundehalter*innen sowie mit den Verantwortlichen im Bezirk austauschen. 

Unser Dackel Theo und ich freuen uns schon einmal auf all die positiven Entwicklungen, die hier in Zukunft noch geschehen werden.



Petra Riess
Abkühlung am Neubau!
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Wie sehr haben wir uns alle auf den Sommer gefreut! Doch jetzt, wo er in unserer Stadt Einzug genommen hat, fordert er auch seinen Tribut. Extreme Hitze kann vorallem in einer Großstadt auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Besonders Kinder, alte Menschen und Tiere leiden unter den hohen Temperaturen.

In dicht bebauten Gebieten spürt man die Hitze besonders, denn im öffentlichen Raum gibt es oft zu wenige Möglichkeiten der Abkühlung.  Die Hitzewellen der vergangenen Jahre haben wir noch gut in Erinnerung. Auch in diesem Sommer gab es schon eine erste und es werden womöglich weitere folgen. 

Diese „Hitzesommer“ sind ein Vorgeschmack auf den Klimawandel, der in Zukunft zu unserer neuen Normalität werden könnte. Klimaforscher*innen sprechen bereits von einer neuen „Heißzeit“. Bereits jetzt stellen diese Wissenschaftler*innen einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 1,0 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau fest. Um dem entgegenzuwirken, verwandelte die Bezirksvorstehung Neubau die Zieglergasse zur „Kühle Meile“ und hat damit den Grundstein für die ‚Kühlen Zonen Neubau‘ geschaffen. Diese Projekte wurden von uns mit großer Begeisterung unterstützt und sind Best-Practice-Beispiele für die Klimawandelanpassung in Wien. 

Konkret beinhalten die ‚Kühlen Zonen‘ Baumpflanzungen, die Schatten spenden und nachweislich die Temperatur senken. Die Straßen werden verkehrsberuhigt und begrünt. Zahlreiche Trinkbrunnen werden geschaffen, die Erfrischung für Mensch und Tier bieten. Die zusätzlichen Wasserspiele für Jung und Alt laden zum Spielen ein. Nebelduschen sowie Wasserläufe werden installiert, die nicht nur die Passant*innen, sondern auch den Gehsteig kühlen. Rankgerüste mit Kletterpflanzen und Grünbeete werden gepflanzt und tragen maßgeblich zur Klimaverbesserung bei. All diese Maßnahmen unterstützen die Kühlung, um die Lebensqualität auch bei zunehmenden Temperaturen in der Stadt zu erhalten.

Wichtig bei großer Hitze ist es, Pausen zu machen. Diese können bei uns in Neubau in einem der vielen schönen schattigen Schanigärten oder in den zahlreichen wunderschönen Hinterhöfen verbracht werden. Wenn es nur ein kurzes Niedersetzen sein soll, bietet unser Bezirk viele öffentliche Sitzgelegenheiten, die auch ich gerne nutze. Manchmal genieße ich auch mein Lieblingseis auf einer dieser Bänke.

Mein 7. Bezirk liegt mir sehr am Herzen, und in den nächsten Jahren möchte ich den öffentlichen Raum für unsere Menschen am Neubau noch attraktiver gestalten. 

Petra Riess
Retten wir unsere Schubertlinde
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Unsere Schubertlinde, wie sie von manchen Menschen liebevoll genannt wird, am Augustinplatz in Neubau, ist akut durch den U2-Bahn Umbau bedroht. Sie soll der Baustelle weichen und gefällt werden. Der alte Baum ist für uns im Grätzl ein beliebter Schattenspender, ein Ort der Erholung und feiert demnächst 100sten Geburtstag.

Eigentlich unglaublich was in dieser Zeit alles geschehen ist. Die ersten Autos, in ausgewählten Haushalten gibt es ein Radio aus dem Swing erklingt und unser Baum wurde in der Nacht das erste Mal durch elektrische Laternen beleuchtet. Nach so viel erlebten Geschichten wurde der Baum nach dem zweiten Weltkrieg neu gepflanzt und konnte so die glorreichen Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs, die wilden 70er Jahre, und bestimmt das eine oder andere Liebespaar, das sich unter dem prachtvollen Baum geküsst hat, miterleben.

Für mich persönlich ist die Fällung des Baumes aus mehreren Gründen unvorstellbar. Zuallererst handelt es sich, wie der Name schon verrät, nicht um eine normale Linde. Der Baum hat einen geschichtsträchtigen Hintergrund. Die Linde bei uns im siebten Bezirk in der Neustiftgasse wurde anlässlich des 100. Todestags des Komponisten Franz Schubert 1928 vom Neubauer Männergesangverein gepflanzt. Der Gedenkstein auf dem die Geschichte erzählt wird, war während des zweiten Weltkriegs entfernt worden und wurde am 23.11.1947 wieder aufgestellt. Sie ist eines der prächtigsten Naturdenkmäler im 7. Bezirk.   

Wer mich kennt weiß, dass mir Kultur und Geschichte sehr am Herzen liegen. Doch es gibt noch einen sehr persönlichen Grund, weshalb mir dieser Baum so sehr am Herzen liegt. Ich bin als Kind oft mit meiner Oma an der Schubertlinde vorbeigegangen und sie hat mit mir immer das Lied ‚Am Brunnen vor dem Tore‘ gesungen. Es fasziniert mich immer wieder, wie gut ein Text in Erinnerung bleibt, den man als Kind lernt. Vielleicht kennen einige von Ihnen auch noch den Text. Als kleine Hilfe hier der erste Vers, der eigentlich schon alles aussagt:

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum:
Ich träumt’ in seinem Schatten
So manchen süßen Traum.

Solche Erinnerungen bleiben für immer und alleine deshalb ist die Schubertlinde für mich persönlich absolut schützenswert. Das ist einer der vielen Gründe warum ich es in meiner Funktion als Bezirksparteiobfrau als meine Aufgabe ansehe, die Schubertlinde zu schützen. Es darf einfach nicht sein, dass dieser besondere Baum nach so langer Zeit, nach so vielen Erlebnissen, einer Baustelle weichen muss. 

Falls der Baum nicht an seinem Platz bleiben darf, muss er meiner Meinung nach umgesetzt und in einem Park oder einem Platz in Neubau bleiben. Eine solche Umsetzung war auch in der Josefstadt bei einer 80 Jahre alten Platane möglich.

Wir von der neuen Volkspartei Neubau starteten eine Bürgerinitiative zur Rettung der Schubertlinde. Mich würde es sehr freuen, wenn auch du dich für die Rettung dieses legendären Baumes einsetzen würdest: https://mitmachen.oevp-wien.at/schubertlinde/


Petra Riess
Mut-tertag
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Familie steht bei mir an 1. Stelle. Als Mutter zweier Söhne bin ich mir der Verantwortung bewusst, gerade in diesen Zeiten, die uns alle fordert, mit Mut, Zuversicht und Humor meinen Kindern zur Seite zu stehen.

Muttertag - ein Tag allen Müttern gewidmet. Es gibt Frauen die keine Mütter sind aber auch die haben eine Mutter somit ist dieser Tag für alle da - natürlich auch für alle Buben und Männer. Aber ein Tag im Jahr? Ist das nicht ein bisschen wenig, um sich bewusst zu machen, was Mütter alles (meist unentgeltlich) leisten? Oder braucht es diesen Tag überhaupt? Wäre es nicht an der Zeit, vieles neu anzudenken? Wir gehen in eine neue Zeit. Welche Rolle wird dabei die Rolle der Mutter tragen? Welche ihr zugesprochen? Welche möchte ich haben? Und wie können wir tatsächlich unseren Müttern danken?

Mut-tertag, in diesem Wort steckt das Wort Mut. Den wünsche ich heute allen Menschen und ganz besonders allen Müttern.

Petra Riess
Unser neuestes Familienmitglied – Dackel Theo
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Hunde sind schon seit jeher die besten Freunde des Menschen und das ist nur allzu wahr! Auch wir haben seit 6 Monaten ein neues Familienmitglied, nämlich unseren  Dackel Theo. Wegen ihres langen Körpers und der kurze Beinen wird diese Rasse in Amerika auch liebevoll Sausagedog (Würstelhund) oder Wiener (unsere Frankfurterwürstchen heißen in Amerika Wienerwürstchen) genannt. Insofern passt Theo hervorragend in diese Stadt. Sein lustiges Aussehen ist einer der Gründe warum man gleich gute Laune bekommt, wenn man ihn ansieht.

Es ist weithin bekannt, dass Hunde es lieben im Rudel zu leben. Es könnte also gut sein, dass unser Theo bald einen Partner/in bekommt. Also ein zweiter Dackel im Hause Schlosser, wir werden sehen. Hunde können viele Emotionen, wie z.B. Eifersucht, Freundlichkeit oder sogar Wut, zeigen. Der Dackel kann dann auch noch besonders gut seine Sturheit ausleben, und genau das macht ihn meiner Meinung nach so charmant.

Theo, unser Dackel, ist mehr als nur ein Freund, er ist ein echtes Familienmitglied. Sein lebhaftes Wesen bereichert meinen Mann, meine zwei Söhne und mich jeden Tag aufs Neue. Theo ist mutig, frech, reizend und wir lieben ihn auch dafür, dass er uns alle so oft zum Lachen bringt.

Wenn Theo auf neue Geräusche oder fremde Menschen stößt, kann er sehr beschützend sein. Gibt man ihm jedoch Zeit sich daran zu gewöhnen, ist er nicht mehr zu bremsen vor lauter Freude und Liebe.  

Einen besonderen Draht hat Theo zu meinem Sohn Maximillian, die beiden sind unzertrennlich. Theo kann spüren, wenn Maximillian krank oder traurig ist und tröstet ihn anschließend mit wildem Wedeln und seinem besten Dackelblick.

Wir alle sind richtig glücklich, Theo um uns zu haben.

Petra Riess
Lebensqualität, Sicherheit & Werte
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In wenigen Tagen werden in Wien die Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt. Ich kandidiere im Wahlkreis im 7., 8. Und 9.  Bezirk für ein Mandat im Gemeinderat. Dort möchte ich mich mit aller Energie, mit Herz und Leidenschaft  für Lebensqualität, Sicherheit und Werte einsetzen. Lebensqualität heißt für mich nicht nur der extrabeite Radweg, sondern auch die Möglichkeit in der Nähe seiner Wohnung einen Parkplatz zu finden – zum Beispiel mit Anrainer-Garagen. Sicherheit heißt für mich, sich wohl zu fühlen – auch wenn man Abends als Frau alleine beim Gürtel unterwegs ist. Meine Werte sind in zwei Worten zusammengefasst: Familie & Unternehmertum. Für mich bedeutet Kommunalpolitik etwas anderes als bloß Prestige-Projekte. Jeder Bezirk hat viele Grätzl und eine Gemeinschaft. Diese gilt es zu unterstützen und zu fördern. Ich würde mich freuen, wenn ich Sie überzeugen kann und Sie mich bei meinem Ziel, in den Wiener Gemeinderat zu kommen, unterstützen.

Petra Riess
250 Jahre Beethoven - auf den Spuren eines Genies
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Bei all den Ereignissen, mit denen wir 2020 konfrontiert sind, darf ein wichtiges Jubiläum nicht untergehen: der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770-1827)!

Nicht nur als Komponist hat er seine eigenen Maßstäbe gesetzt, sondern auch als  Mensch. Persönlich ist mir dieses Jubiläum besonders wichtig, weil mich die Faszination für den großen Meister nie losließ und Ludwigs Neffe Karl van Beethoven ein direkter Vorfahre meiner Familie war.

Wir sind also tatsächlich mit den Beethovens verwandt.

Die Liebe zur Musik wurde dankenswerterweise über Generationen hinweg weitergegeben, das herausragende leider Talent nicht. Ludwig van Beethoven war und ist einzigartig: als Pianist, Dirigent, Komponist und als Mensch.

Geschenkt wurde ihm allerdings nichts im Leben. Aufgewachsen in schwierigen Familienverhältnissen, musste der kleine Ludwig bereits in jungen Jahren stundenlang auf Geheiß des Vaters üben. Schon bald wurde er als Klaviervirtuose bekannt und bekam erste Aufträge. Später zog er nach Wien. 

Sein Talent wurde auch in aristokratischen Kreisen sehr geschätzt, wodurch er sich meist ein gutes Leben finanzieren konnte. Manchmal musste er allerdings Klavierunterricht geben, um seinen Unterhalt zu verdienen. 

Der Rebell Beethoven

Als schwieriger Charakter war er bekannt und seine zunehmende Schwerhörigkeit machte ihn letztendlich zum Eigenbrötler. Aus der Öffentlichkeit zog er sich immer mehr zurück. Die Leute sollten möglichst nicht merken, wie es um seine Gesundheit bestellt war. Dabei begannen die Probleme mit dem Gehör bereits in jungen Jahren bis hin zur späteren Taubheit.

Aufgeben? Nicht Beethoven!

Als Pianist konnte er nicht mehr arbeiten und das Dirigieren fiel ihm ebenfalls immer schwerer. Aber komponieren konnte er. „Diabelli Variationen“, die „Missa solemnis“, die wunderbare neunte Symphonie oder die fünf letzten Streichquartette entstanden in fast völliger Taubheit. Persönlich fasziniert es mich immer wieder aufs Neue, wie Beethoven nur mit Noten in seinen Gedanken zahlreiche Meisterwerke schaffen konnte, ohne sie zu hören.

Deshalb möchte ich mich gemeinsam mit euch auf die Spuren des Menschen hinter den Meisterwerken machen. 

Petra Riess